Freitag, 12. Oktober 2007

Andi das Glied

Wie ja schon auf Bali sind es wieder diejenigen, von denen man es am wenigsten erwartet und wahr machen wovon sie reden! Andi schreibt zwar grad an seiner Diplomarbeit und ist in Deutschland und Österreich nur unterwegs, aber die Aussicht auf eine Woche Portugal musste er wahrnehmen! Samstag angekommen und Samstag wieder nach Hause. Samstag vom Flughafen abgeholt und gleich weiter an Strand nach Guincho, wo wir die geilsten Wellen der ganzen Woche hatten. Gut groß und lang laufend. Bea, Alex und Nano (alle Spanier) und Mariana (Portugiesin) waren auch dabei und sind hinterher noch mit uns in eine super geile Bar auf nem Berg gefahren. Abend stand dann eine Riesen-Hausparty an. Luiz (Brasilianer) bzw. seine Mitbewohnerin lud zum B-Day ein. Bis zum Zeitpunkt an dem bei mir nichts mehr ging (so gegen 2 Uhr) wars ne richtig geile Party!! Ich bin wie erwähnt um 2 mit Taxi heim und Andi ist dann so gegen 7 nach gekommen ;-) Hat gleich am ersten Tag schon mal einen ganz netten Eindruck von Lissabon bekommen. Während ich in der Uni war, war er dann zu Hause und hat an der Diplomarbeit geschrieben. Waren unter der Woche auch eig. nicht mehr weg, weil wir jeden morgen und Abend (meistens in Caparica) surfen waren um uns für die ADHs vorzubereiten ;-) Gestern wars dann wieder mal soweit. Nachdem wir mit Gonzalo nochmal nach Guincho zum surfen gefahren sind, wo wir am morgen schon waren, gabs gestern nochmal ne große Sause. Zuerst mit ner riesen Gruppe von Spaniern am Bairro eingeheizt und später noch n weilchen ins Loft. Wow war echt ne lange und harte Nacht, die noch bis morgen andauert ;-) Werden jetzt gleich zu Alex aufbrechen und uns ein wenig für den Abend vorbereiten. Morgen früh muss ich dann Andi zum Flughafen bringen, weil der dann schon wieder das Weite sucht. Achja habe unter der Woche auch meine 2te Präsentation gehalten, die einigermaßen verlief. Man ich hasse es über Themen zu sprechen wovon ich keine Ahnung habe, aber.... man muss ja....
Nachtrag von mir, Andi: Schön hats der Thore da in Lissabon, gutes Wetter und gute Wellen, und die Mädels sind rein optisch a absoluter Traum...aber man muß sie wohl erst heiraten um sie etwas näher kennenlernen zu dürfen ;) Wie oben erwähnt werden wir uns jetzt nach nem netten Sunset-Surf noch ein paar gepflegte Biers ins Gesicht stellen. Danke Thore für die geile Zeit bei dir!

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Peniche

Wieder mal anders als ursprünglich geplant sind wir statt Donnerstag abend erst Freitag mittag auf nach Peniche! Habe Stefan und Sascha noch aus der Stadt abgeholt, was ich definitiv nicht nochmal mache, weil mich das über eine Stunde gekostet hat. Von meiner Bude aus zur Autobahn dauert keine 5 Minuten! Naja finally in Peniche angekommen war Futzi natürlich nicht da, also erstmal alleine an Strand und den ersten Surf gehabt. Wie soll ich sagen, was 10 andere an Glück zusammen haben habe ich alleine an Pech! So ein beschissener Inselaffe ist mir ins Board gefahren, so dass wieder mal mit diesem Board alles vorbei war. War kurz davor den Affen zu zerlegen, weil er nicht zahlen wollte. Hat sich zwar entschuldigt, aber zahlen... stattdessen wieder Vater vernünftig! So eine scheiße! Warum kann ich da nicht einfach mal zulangen? Naja abends noch fein Pizza essen gegangen und relativ früh zu Bett. Nächsten morgen erstmal zu Gero (Shaper von Fatum) um Board zu reparieren. 20€, aber dafür ein Retrofish für die Zeit bekommen! Geiles Teil! So eins wird auf jedenfall mein nächstes Board. Mark (ein Däne der auch Erasmus hier ist) hat eine Stunde von uns entfernt eine Halle zum Shapen gefunden, die man Mieten kann mit sämtlichem Equipment. Sind schon 4 Leute die das vor haben. Wie gesagt mit dem Board dann jede Menge Spaß gehabt. Sonntag war es dann fürn Fish vielleicht ein wenig zu groß! Einige sind auch Tubes gefahren. Leider sind die Portugiesen keine Indos. Das ist auf dem Wasser ein reines gemetzel! Die schreihen sich an als würden sie sich alle gegenseitig hassen! Wenn du als einziger nicht Portugiese dann da draussen bist, ist das schon ein wenig unentspannt. Samstag abend war auc hunspektakulär. Wieder beim Italiener, dieses mal Pasta, und später noc hein wenig abgehangen. Dann wie schon erwähnt Sonntag. Leider hats irgendwie immer geregnet, war aber dennoch eigentlich ganz nett. Werden wir wiederholen! Nächstes mal gehts aber wohl erstmal Richtung Süden. Bis später ich selber ;-)

Sonntag, 30. September 2007

First Weeks

Ja wie soll ich sagen, irgendwie ist es nie so leicht wie ich es mir wünsche. Meinen ersten Studenplan habe ich gleich mal komplett übern haufen geworfen. Von anfangs International Trade, Investment, International Finance und Game Theory ist eigentlich nur noch International Trade übrig. Alle anderen passen endweder nicht in Stundenplan, weil si sich überschneiden oder sind schlicht und einfach mit zuviel arbeit verbunden :-) mal im ernst... erasmus ist nun mal erasmus und da wir masterstudienkurse besuchen ist die Anforderung dementsprechend groß. im laufe dieser Woche muss ich meinen finalen Studenplan fertig haben. ob ich dann auch alles mache, bleibt mir überlassen. Jetzt habe ich Branding, Product Innovation, International Trade und eventuell Supply Chain Management. dazu kommt dann natürlich noch der Sprachkurs und schon ist auch wieder kaum zeit um sich für die wirklich interessanten dinge zu kümmern. würde so gerne mal faul in der Sonne liegen, aber irgendwie hat sich das noch nicht so richtig ergeben. morgen früh werde ich mich mal mit Karre nach Peniche aufmachen und denn das Wochenende (natürlich mit Lernsachen im Gepäck) surfen gehen, während ihr wohl alle auf Wiesn seid..schluchts..
Haben die ganze erasmuseinführungsgeschichte ja schon mal mitgemacht und mussten leider feststellen, das es letztes jahr einfach irgendwie geiler war. auch leute die schon länger hier sind haben gesagt, dass es letztes Jahr schon ein wenig mehr abging. Naja wir machen das hier schon. Leider sieht es mit Fotos der nächsten Zeit sehr schlecht aus, da wiedermal meine Kamera kaputt ist. Was auch sonst..ist ja nicht das erste mal. und da sie aus Hongkong ist, wird die gewehrleistung für europa wahrscheinlich auch nicht mit dabei sein...Warum eig. immer ich?
Gestern haben Sascha und ich mal fein essen bei uns gemacht. Endlich mal wieder Garnelen, wenn auch nur die kleinen. Beatriz war auch dabei. Haben dann bis 4 Uhr morgens bei uns im offenen Wohnzimmer gesessen und echt Spass gehabt. Das werden wir in jedem Fall wiederholen. War echt witzig. Für die Freunde des Wassersports muss ich leider sagen, dass ich bis jetzt erst 2 mal surfen war, was sich aber ändern wird! Am 6 Oktober spätestens. Denn dann kommt der Andy. Mal sehen wer es noch so schafft hier aufzuschlagen. So ich werde mal zur Uni. Heute steht noch Branding und Supply Chain Management auf dem Speiseplan. Jungs trinkt ein auf den Wiesn mit für mich und dann bis später! Hauts nei!!

Donnerstag, 20. September 2007

Die ersten Tage/Probleme

Morgens nach der Party aufgewacht hat es erstmal über eine Stunde gedauert Sascha in Bewegung zu setzen, um zur Einschreibung in die Uni zu fahren. Angekommen natürlich gleich die ersten Probleme, wie sollte es auch anders sein. Zunächst mal war es nicht möglich für meine Kurse einzutragen, da ich noch keine ID Nummer bekommen hatte.Ok hol ich eben. Runter ins Erasmusoffice sagten sie mir das sie nichts von mir haben. Die gute fRau holte eine Mappe aus ihrem Ordner mit meinem Namen und Nichts drin. Musste demnach erstmal Passbilder besorgen, Ausweis kopieren und Learning Agreement abgeben, so das ich dann hinterher wenigstens eine ID bekommen habe um mich für die Kurse einzutragen. Währendessen habe ich mic hauf die Suche nach einem Postoffice gemacht um die Rechnung für die Brücken zu zahlen, die wir vor 3 Tagen nicht haben zahlen können. Natürlich vergebens. Wieder zurück an der Uni konnte ich mich dann wenigstens für meine Kurse eintragen. Der Rest wird nächste Woche erledigt. Auch das mit der Post hat dann später noch geklappt, dafür sind aber meine geliebten Flip-Flops in Dut gegangen.
Im Anschluß an den ganzen Stress mussten wir dann erstmal an Strand und haben den Abend gemütlich im Bairro Alto ausklingen lassen. Jedenfalls ich.

The Welcome Meeting

Auf die Plätze fertig los. War ja eig. wieder mal geplant etwas früher zu erscheinen, aber die just in time maschinery lief mal wieder einwandfrei. angekommen, in Gruppen eingeteilt worden und Willkommens Vorlesung absolviert, gabs einen kleinen Rundgang durch die Uni mit unserem Buddie Man(u)el mit anschließendem kleinen Snack. War auf jedenfall schon mal ein guter Anfang um die ersten Leute kennenzulernen. Leider sind die meisten schon ein wenig länger hier und haben mittlerweile schon eine Unterkunft im gegensatz zu mit. Bin so ziemlich der letzte gewesen der hier angekommen ist. Heute geht es erstmal weiter auf Wohnungssuche. Hoffe ich finde was gescheites.
Das Willkommensdinner am Abend ist in der gleichen location gewesen wie im letzten jahr, im gegensatz zu der anschließenden Party! wir haben im letzten Jahr einfach zu viel Spaß gehabt, deshalb sind meine Erwartungen vielleicht nicht ganz so erfühlt worden, dennoch war es eine riesen Gaudi. So wie es aussieht ist die gesamte Erasmusgruppe ein echt geiler Haufen. Freue mich schon auf das was ansteht.

Spicecastle

Wie ja schon bereits erwähnt konnte ich mich ja natürlich nicht aus dem Staub machen ohne nochmal meine Jungs zu sehen! Mit Navi wieder mal einwandfrei gefunden wurde erstmal gepennt, denn Simon war ja sowieso noch auf Arbeit. Zum Nachmittag kam denn auch das Ferkel mit nahezu Glatze ins Haus ;-). Schnell ein paar Sachen eingekauft und am wieder nach Hause. Bei Simon dann das ein oder andere Kaltgetränk und was aus dem Havana Club und am zur Strassenbahn. Studio war angesagt, leider an diesem Tag ein wenig leer, dafür der ein oder andere umso voller ;-) War in jedem Fall ein perfekter Start ins Wochenende und in Simons B-Day. Nächsten Morgen dann endlich mal wieder ein Weißwurstfrühstück. Kann mir nicht helfen, aber irgendwie mag ich das. Für mich nur ohne Bier. Dann übern Tag wieder bisschen vorbereitet und eingekauft, bis Jens als erster "Neuer" ins Lager kam. Haben dann eigentlich den ganzen Nachmittag in der Küche verbracht bis Tim & Maren aus Stuttgart eintrudelten. Die gesellten sich zwar auch in die Küche, aber dann ging es eigentlich schon wieder mit Kaltgetränken los. Ganz vergessen hätte ich ja beinahe meinen "Abstauber"...weiß gar net mehr wie der in der Reihenfolge aufschlug, aber irgendwie mitten drin. Somit war unsere Reunion eigentlich komplett. 7 Balirockers und eine Reihe friends von Simon und Dommas. Auf die Plätze....fertig...los!! Schön gegrillert und aufgeheizt aufs Boot. Wieder mit Strassenbahn und einem Stadtrundgang bei Nacht. Aufm Boot war dann irgendwann nicht mehr genug Platz für alle und so musste Andy leider das Boot verlassen, während wir noch den ein oder anderen Cocktail an Deck tranken. Matrosen die schlafen müssen auch über Board...:-D War in jedem Fall wieder eine mords gaudi. Mit Taxi dann irgendwann nach hause und schön ausgeschlafen. Den Vormittag schön im Bett und auf Couch verbracht mit lecker Frühstück, bis sich die ersten dann auch schon wieder langsam verabschiedeten :-( Sind dann gegen abend nochmal alle bagus saunieren gegangen um das Wochenende einzutüten. Bagus waktu teman2 saya!!!!

The next adventure

Kaum 4 Wochen zu Hause gings auch schon wieder weiter ins nächste Abenteuer. Erasmusauslandssemester steht ins Haus und das schon Mitte September. Daheim alles erledigt, den Wagen fit gemacht und alles gepackt sollte es los gehen. Universidade Nova de Lisboa. Laut Navigationssystem, das extra noch gekauft wurde, 2400km Luftline ;-). Schnell war klar, dass das weitaus mehr km werden, denn ich hatte ja versprochen zu Simons B-Day zu kommen. Gesagt getan. Freitagsmorgen los gefahren und Nachmittags in Würzburg angekommen, gabs ein riesen Party wochenende mit insgesamt 7 Freunden aus Bali. Dazu aber später mehr. Von Würzburg waren es dann nochmal ca. 350km weiter über Kempten nach Innsbruck, wo ich zum einen Andy besucht und zum anderen den kaputten Basti eingesammelt habe. Absolut geile Gegend hier. Beide brauchen nicht einmal 5 Minuten von Haustür zum Lift. Neid! Wie auch immer, nach Mensaschnitzel Montag mittag gings dann auf Routetrip extrem. Einfach losgefahren über Österreich, Lichtenstein, Schweiz, Frankreich,Spanien bis nach Portugal. 2500km in etwas über 28h. Unser Längster Stop war glaube ich so um die 10-15 Minuten zum Tanken, Pinkeln und blöd schauen. Einer von uns hinten im Bett, der andere gefahren. Alle 4-6h haben wir gewechselt und sind ohne größeren Stau in einem durchgefahren. In der Schweiz hatten wir Maut vergessen, Frankreich sind wir fast komplett Mautstrecke gefahren und Spanien und Frankreich haben Mautstrecken umfahren. Waren jetzt Schätzungsweise 60€ Gebühren. Dank Navi haben wirs gleich gefunden. Sascha stand schon in der Straße und hat uns empfangen. Nach langer Unterhaltung und endlich richtigem Essen (Pizza) gings für mich in die Pofe, während die anderen noch auf Zwutsch ins Bairro Alto sind. In 2h gehts zum Welcome Meeting an die Uni! Bin mal gespannt!
Hauts nei
Thore

Die Zeit zu Haus

Tja wie soll ich sagen...die Vorfreude auf zu Hause hat sich gelohnt. Die letzten Wochen auf Bali waren zwar auch immernoch der Hammer, aber irgendwie freute ich mich schon auf was Neues bzw. wieder nach Hause zu kommen. War genau die richtige Zeit. Nur leider muss ich im gleichen Atemzug auch schon wieder sagen, dass ich nach ein paar tagen schon wieder genug hatte. Natürlich wäre es immernoch schön Familie und Freunde um einen zu haben, aber in der Zeit wo ich weg war hat sich so gut wie nichts verändert, wie wohl bei den meisten. Viell. lag es aber auch nur daran, das ich viel zu tun hatte und alles andere um mich herum einfach weiter ging. Freunde waren zwar da, aber irgendwie hatte ich mich mehr darauf gefreut wieder was mit ihnen auszufressen. Natürlich bestättigen Ausnahmen die Regel, aber irgendwie war ich diesbezüglich ein wenig enttäuscht. Dafür war es um so schöner meine Familie wieder zu sehen und zu sehen das es allen gut geht. Würde sie gern öfter sehen, aber nun dauerts wohl wieder erstmal ein weilchen!? Jedenfalls habe ich die meisten Dinge die zu erledigen waren erledigt und war somit wieder fit für den nächsten Schritt! Auf den ich mich auch schon tierisch freue! Lisboa ich komme!!!

Sydney

Angekommen. Ziel unserer Wicked Reise war ja wie schon erwähnt Sydney! Zuerst mal nochmals vielen vielen Dank für eure Gastfreundschaft! Kann mich wirklich nicht errinnern wann ich mal jemanden Besucht habe, denn ich nicht kenne und so lieb und nett beherbergt worden zu sein. Alte Freunde von Christophs Daddy, die schon seit vielen vielen Jahren in Australien leben haben uns für unsere restliche Zeit die wir noch in Australien hatten bei sich einziehen lassen. Von dort (lag etwa 30min ausserhalb von Sydneycenter) haben wir dann unsere Touren gestartet. Mit dem Schiff nach Sydney rein haben wir schon mal das Herz Sydneys zu Gesicht bekommen. Die Skyline wird wohl jeder aus dem Fernsehen kennen!? Ich glaube wir haben davon insgesamt 400 Fotos gemacht. Im Hafen angekommen ging es dann einen Tag durch Innenstadt und nach Bondaibeach. Dem bekanntesten und wohl auch vollsten Strand Sydneys. Besonders an diesem Tag wird er wohl an Menschenmenge nicht zu übertreffen gewesen sein. Ein Volkslauf durch Sydney nam an diesem Tag dort sein Ende und bei über 60000 Teilnehmern, war da ganz gut was los...
Den anderen Tag haben wir eigentlich nur die Innenstadt gesehen und Sydney bei Nacht ;-) Glücklicherweise habe ich den Schlüssel unseres Wagens behalten,so dass wir am Tag meiner Abreise nochmal ans andere Ende von Sydney mussten. Das haben dann Christoph und Rose gemacht und mich dann vorm Flughafen verabschiedet. Hatte während meiner Zeit dort schon wieder mit dem Gedanken gespielt mich für ein Semester in Australien zu bewerben. Mal schauen...
Rückflug war dann natürlich wie zu erwarten war wieder alles andere als Normal. Am Flughafen angekommen sagte man mir das mein Inlandsflug von Sydney nach Melbourne gestrichen sei. Macht ja nichts, muss ja nur Anschlussflüge bekommen. Die mich dann auf eine andere Maschine gebucht und zum Glück das Gepäck bis Deutschland durchgebucht (was sich nicht unbedingt als Glück herausstellen sollte) Bin also doch nach Melbourne gekommen. Hier dann schon mal mit Verspätung los geflogen und auch in Hongkong mit Verspätung weiter geflogen.n London dann haben sie uns glaube ich vergessen. Ein Bus der immer hin und her fuhr, um uns ans Terminal zu bringen. Ursprünglich hatte ich 1:45 in London Aufenthalt. Durch die Verspätung waren es dann nur noch 40min. 20 davon habe ich im Flieger verbracht um auf den Bus zu warten. Dann durchs Terminal gelaufen um zum nächsten bus zu kommen. In meiner Weiterflugsterminal hatte ich dann noch 5min bis Abflug, ja Abflug, nicht Boarding! Jetzt waren nur noch 3 Sicherheits bzw. Kontrollen fällig. 2 konnte ich entgehen und wurde mit 3 weiteren durchgeschleußt. Bei der 3ten jedoch nicht. Dafür durfte ich bei der First Class kontrolliert werden! Weiterer Glücksfaktor, ich hatte meine Boarding Card schon was die anderen 3 nicht hatten. Bin dann wieder mal wie blöd zum Gate gerandt. Zum Glück ist London nicht so groß.... Das ich ins Handgepäck für sollche Fälle wieder mal noch 2 frische T-Shirts dabei hatte, sei nur am Rand erwähnt. Brauchte sie bei Ankunft am Gate natürlich wieder. Schweißgebadet angekommen hatte Boarding natürlich noch nicht mal begonnen. Habs wieder mal geschafft! Die anderen 3 leider nicht. Sind wohl mit ner anderen Maschine nach Hamburg gekommen. Nun dachte ich eigentlich das wars, aber denkste. In Hamburg angekommen musste ich leider feststellen, das mein aufgegebenes Gepäck nicht so schnell unterwegs war wie ich! Ein Gepäckstück war noch in Melbourne, während das andere es wenigstens schon nach London geschafft hatte. Das Ende vom Lied war dann, dass ich die Gepäckstücke 2 Tage später zugesandt bekommen habe. Angekommen nach einem für mich völlig normalen Flug!!

Mittwoch, 19. September 2007

The Wickedtour

folgt...

Brisbane

2 oder 3 Zugstunden südlich von der University of the Sunshine Coast, liegt Brisbane, die 3größte Stadt in Australien. Dort angekommen sind wir in die Backpackerhochburg Palace eingecheckt, die direkt am Hauptbahnhof gelegen ist. Wir 4 und Batzl "the Wuw" auf einem 6 Mannzimmer, in dem schon ein total durchgeknallter Ire zu Hause war. Am Samstag sind dazu noch ein paar Studienkollegen der Jungs nachgekommen, die sich am Feiern beteiligt haben. Am ersten Abend waren Family (ein richtig geiler Laden, jedoch leider viel zu Techno lastig) und später das Downunder (das zum Palace dazu gehört) unsere Ziele. War ganz nett, aber Samstag mit allen zusammen war um einiges besser! Dafür ging es mir tagsüber richtig schlecht! bin schon in der Nacht mehrere Male auf Klo gelaufen, um mich zu übergeben und gleichzeitig etwas hinten heraus zu verlieren. Jeder andere in meiner Situation wäre gestorben. Mal wieder ein Beweis für meine Unsterblichkeit :-D. Zum Mittag hin, wo es dann wieder den Umständen entsprechend ging haben wir 4 uns Brisbane ein wenig angeguckt. Die anderen waren schon wieder auf dem Weg zurück. Innenstadt, Flussrundfahrt mit Skyline schauen und Park standen auf dem Programm. Am Abend gabs dann für uns noch 'The Simpsons' in der Spätvorstellung, bevor es dann am Montag mit unserem Wicked Van weiter gehen sollte.

Ankunft Australien

Nachdem die Anreise ins Land alles andere als problemfrei geklappt hatte, musste ich, um vom Flughafen zu kommen, noch sämtliche Sichterheitshindernisse überwinden. Kurzinterview, Gepäck durchsuche und endlos warten war echt ansträngend, dafür war der Inlandsflug dann aber sehr stressfrei.
An der Sunshine Coast angekommen, sassen in der Einganghalle schon 2 "Walforscher" ( Andy & Lorenz, Feunde von den Jungs aus Ingolstadt --> ozzies.de ), die mit Namensschild in der Hand völlig unverhofft auf mich warteten. Damit hatte ich wie gesagt nicht gerechnet, da sie auf meine Nachrichten nicht geantwortet hatten. Das erleichterte die ganze Sache aber ungemein. Danke nochmal an dieser Stelle! Einen netten Tag zusammen mit ihnen verbracht ging es am nächsten Tag schon wieder zum Flughafen, um Christoph abzuholen, der wiederum einen Reisemarathon von Hongkong über Bali & Sydney an die Sunshine Coast gemacht hatte. Nun waren wir die nächsten Tage zu viert. Haben Abends immer zusammen gekocht, sind mal mit in die Uni, wo Kangaroos sogar auf dem Campus rum hüpfen, zur Vorlesung und das ein oder andere mal zum surfen gewesen, wenn es denn wellentechnisch möglich war. Zudem hatten sie leider noch kein Auto, so dass wir auf Busse angewiesen waren. Natürlich waren wir auch mal zusammen weg, aber das wollten wir uns dann für Brisbane ein wenig aufheben. Ist echt ein wunderschönes Land dieses Downunder, wenn es in der Nacht nicht so kalt wäre... Haben in der Nacht teilweise sogar im Haus gefroren, da es in den Wohnheimen keine Heizungen gibt. Aber egal so kalt wie auf dem Roadtrip im Wicked Van war es nicht. War insgesamt eine echt geile Zeit mit den Jungs an der Sunshine Coast, die wir natürlich in Brisbane fortgesetzt haben.

Donnerstag, 23. August 2007

TiB

Ja so sieht TiB ein letztes mal aus! Nachdem ich gedacht hatte, dass ich relativ stressfrei meine Sachen ja auch noch 3 Stunden vorher packen könne, hat TiB mich doch noch einmal erwischt.

Eigentlich wollte ich ja schon einen Tag vorher alles gepackt haben, um dann ohne große Sorge noch alles andere erledigen zu können. Die Mentalität die man sich in Bali wohl oder übel aneignet lies dies aber nicht zu, so dass alles auf dem letzten Drücker passieren musste. Zum Glück hatte ich es wenigstens geschafft so gut wie meine gesamte Einkaufsliste zu vervollständigen, um am letzten Tag dann doch noch ein letztes mal surfen gehen zu können. Nach einer sehr sehr langen Nacht, so sagte man mir, hat Thomas mich um 12 geweckt, da ich eigentlich schon um 10 aufstehen wollte. Noch den kleinen Schlendrian im Nacken musste erstmal ein letztes dekadentis Frühstück her, das sich dann doch auch ein wenig in die Länge zog. Schnell wurde klar, alles schaffe ich nicht mehr! Doch surfen musste unbedingt noch her. Mit der kompletten übrigen Gruppe die mich bis zum Schluß umgab kam dann doch noch eine ganz nette Session zustande. Wieder zu Hause angekommen, natürlich schon im dunkeln, kommt dann doch die „to do“ Liste wieder zum Vorschein, von der ich dann gleich erstmal ein paar Dinge gestrichen habe. Doch die Boardbag musste unbedingt noch her, denn ohne konnte ich das Brett nicht mitnehmen. Zum Glück hat das dann auf die schnelle noch geklappt. Die Jungs mitlerweile schon beim essen haben für mich dann gleich Essen mitbestellt, während ich in aller Eile alles was nach meinem Zeug aussah in mein Gepäck gestopft habe. Am besten wäre ja eigentlich, wenn meine Family das nicht liest, aber nun ja... Jedenfalls fällt mir beim packen ein, dass ich gar nicht geschaut habe, ob mein Flug auch wirklich wie geplant fliegt. Also nochmal schnellst möglich ins Skygarden und mit Jans und Korfinas Hilfe die Flugdaten bestättigt. Sachen waren also gepackt, die Boardbag in arbeit und etwas über eine Stunde war noch Zeit. Sushi stand natürlich schon aufm Tisch als wir ankamen und alle anderen fertig. Zum Glück war es alles ziemlich stressig, denn sonst wäre einem doch bewusst geworden, dass man den einen oder anderen viell. nie wieder sieht. Schnell von den meisten verabschiedet, ab nach Hause und nochmal alles durchsehen. Wunderbar! Sah alles in Ordnung aus! Zum Flughafen haben mich Simon, Thomas und Jan dann noch begleitet, wodurch ich zum eigentlichen Titel meines Berichtes komme!!!

TiB ein letztes mal! Am Flughafen angekommen traute ich meinen Augen nicht. Hunderte von Menschen standen ausserhalb des Flughafengebäudes um durch den Check-in zu kommen. Blick auf die Uhr: 1h40min bis Abflug. Habe mich dann in der Reihe mal durchgefragt ob es anderen ähnlich ginge und zum Glück stellte sich raus, dass ich nicht der Einzige war! Den Check-In bestanden waren noch 1:15 auf der Uhr. Dann zum Schalter und feststellen das es hier genauso aussieht. Zur Beruhigung reihten sich auch hinter mir noch Leute ein. Am Schalter angekommen, dann die ernüchternde Aussage: Sie haben kein Visum für Australien , ohne das können sie nicht einreisen. Gehen sie mal 5 Schalter weiter.“ 5 Schalter weiter dann die gleiche Aussage mit dem i-Tüpfelchen, dass ich nicht mit fliegen werde und mir einen neuen Flug suchen müsse, wenn ich denn ein Visum habe. Hätte zu diesem Zeitpunkt gerne mal mein Gesichtsausdruck gesehen. Total aufgelöst habe ich dann nach Auswegen gefragt, denn einen neuen Flug buchen würde bei meinem Ticket bedeuten, dass die Anschlußflüge gestrichen werden und auch der Domestikflug an die Sunshine Coast würde flöten gehen. Schließlich sagte man mir, dass ich im Internet das relativ problemlos erledigen könne. Nachteil, im Flughafen gibt es kein Internetzugang. Ich sollte also wieder raus, mit sämtlichem Gepäck, um im Internet mein Visum zu beantragen. Jedoch sagten sie mir gleich, dass sie nach den letzten 10 Leuten die noch dort standen die Schalter schließen. Nicht zu vergessen, dass ich ja auch durch den ganzen Check-in scheiß vorm Flughafen noch hätte durchgehen müssen (mit Gepäck). War also auch unmöglich! Habe also nach anderen Lösungen gefragt und schon mal provisorisch Geld angeboten, obwohl ich nur noch die nötigen 100000Rupiah Flughafengebühr dabei hatte. Der Schaltermensch sagte, er komme gleich wieder und schaue nochmal. Wieder gekommen und noch ca. 25min bis Abflug sagte er mir, er könne nicht helfen es täte ihm Leid! Ich bin förmlich auf Knien vor ihm gestanden und habe gebettelt, ob es nicht viell. doch noch eine Möglichkeit gäbe. Kurz überlegt sagte er ich solle warten und rante los. Paar Minuten später kam er dann mit einem Australier an, der am Flughafen arbeitet. Schnell meine Situation geschildert machte er ein paar Telefonate mit Botschaft usw. Musste dann zum Gegenchecken ihm noch andere Papiere geben. Währenddessen mich schon mal beim anderen bedankt, sagte der mir wiederrum, dass ich 10 kilo Übergepäck habe und mich das 100Dollar kostet. Woher jetzt 100Dollar nehmen. Völlig panisch habe ich dann angfangen den Rucksack zu leeren. Alle pullis angezogen, die Taschen vollgestopft und andere Dinge an meinem Handgepäckrucksack festgebunden, so dass Handgepäck und Aufgaberucksack fast gleichschwer waren. Der Australier hatte mitlerweile mein Visumproblem geregelt, so dass ich einreisen konnte, theoretisch!

Ich also wieder an den Schalter, der natürlich schon zu war um die Gepäckstücke neu zu wiegen. Da wir so in Eile waren hat er nicht so drauf geachtet, dass ich die sachen auf der Waage verkantet hatte, so dass nur 20,8 kilo aufleuchteten. Puh, das auch geschafft. In weniger als 10 min ist Abflug. Der Schaltermensch sagte mir dann, dass ich sehr in hurry sei und laufen solle! Ich also los mit mehr als 3 Pullis und und und, um durch den nächsten Sicherheitscheck zu kommen um die Flughafengebühr zu zahlen. Dieses mal natürlich keine Menschenschlange mehr ;-). Ich also weiter gerant und was da? Noch eine Kontrolle!! An dem Schalter sollte man seine Einreisekarte, die ich vor 5 Monaten mal bekommen hatte abgeben. Hatte ich natürlich nicht mehr! Musste deshalb den ganzen Weg zurück zum Schalter laufen und eine Neue ausfühlen. Mein Schaltermensch die ganze Zeit neben mir her. Hat mir dann ne neue Karte gegeben und ich ihm 10 $ für sein Bemühen. Karte ausgefühlt, wieder an dem Schalter zur Flughafengebühr vorbei, wo man mich schon belächelte, zum Karte abgeben. Ich solle zum Gate 7 laufen. Währenddessen ist die Deadline dann abgelaufen! Gate 7 kann ja nicht soweit sein... denkste ist ungefähr am anderen Ende des flughafens!! Während ich dahin rante habe ich wirklich gedacht einfach zu gehen und auf gut Glück vielleicht doch noch mit zu kommen... weitergelaufen, Schuhsolle zur Hälfte verloren und schweißgebadet am Gate angekommen, war die Maschine noch da. Puh, hab ichs geschafft? Ein letztes mal abgetastet, Klamotten aus und trockenes T-shirt an in den Flieger rein, wo die Stewardessen schon die Schranktüren schlossen und der Pilot irgendetwas sabbelte. War somit als Letzter im Flieger angekommen, wo mir nach weniger als 2 Minuten die Augen zufielen. Dann doch wieder aufgewacht, weil ich den Start noch miterleben wollte. Kaum war der Flieger in der Luft, war ich auch schon ganz woanders und kam pünktlich zum Landeanflug in Melbourne wieder ;-)

Balinesische Kommilitonen und Freunde werden schmunzeln, denn „This is Bali“ und Storys dieser Art, im Guten wie im Schlechten, gab es für wohl fast jeden.

Nun ist es Zeit zu realisieren, dass das wohl erst einmal vorbei ist und es andere Hindernisse zu überwinden gibt.... Australien ich komme!!!!

TiB zum vorerst letzten mal!

Wertvolle Kleinigkeiten

Ja Uni ist vorbei, jedenfalls die Vorlesungen. Nun ist diesbezüglich Hausarbeiten schreiben angesagt. Dennoch sollte sich auch die ein oder andere Minute zum surfen und feiern bieten. Gefeiert haben wir dann auch viel und ausgiebig. leider ist das surfen nicht so richtig gut gewesen wie ich es gewünscht hätte. zum einen lag es an den Tides und zum anderen an meinem persönlichen Pech. Jedes mal wenn ich früh zu Bett bin um morgens früh zum surfen zu fahren war kein Swell oder die Wellen einfach nur sch... Hatte schon zwischenzeitlich die Lust verloren. Aber natürlich gehts weiter. Trotzdem ist die Zeit nach der Uni irgendwie viel schneller vorbei gegangen als zur Vorlesungszeit. Das liegt zum einen natürlich am Ausschlafen zum anderen wohl an dem Tagesablauf. Dennoch war es eine Mordzeit. Freue mich schon die ganzen hässlichen Gesichter in Deutschland mal wieder zu sehen.
Erwähnen aus dieser Zeit muss ich auf jedenfall den Rip Curl Contest in Padang-Padang. Man ich möchte auch so surfen wie die Jungs. Gab natürlich noch jede Menge anderer Surfevents, aber das war mit Abstand der Beste!
Die zahlreichen Abende mit Sonnenuntergang im Kudeta oder auf den Wellen davor. Ein hoch auf Pink Mojito und die Sonnenliegen.
Den Besuch meiner Gäste Jan, meinem Bro und natürlich Dad!
Und natürlich eigentlich vieles vieles mehr. Waren aber alles Kleinigkeiten die jeden Tag zu einem besonderen machten. Selbst wenn man mal einen Tag scheinbar nichts gemacht haben sollte, so war er doch was besonders. Und auch nach sollchen Tagen sehne ich mich jetzt schon. Werde das alles vermissen!! Danke Dir Bali!!! In loving Memorys TiB!!!

Family ist da!

Als erstes mal bin ich enttäuscht von denen die sich angekündigt haben und nicht gekommen sind. Und das waren ziemlich viele! Die von denen ich's am wenigsten erwartet habe sind gekommen. Dafür 'two thumps up' sowohl Jan als auch Rouven, aber am meisten für meinen Dad! Das muss ich kurz erklären: Rouven hatte sich ja angekündigt und den Flug gebucht. Zudem hat Keke mir auch zugesagt und sich dann ein paar Tage später aus gewissen Gründen dann doch dagegen entschieden. Hatte bis zum Schluß gedacht, er würde mich verarschen und einfach auch mit landen, um mich zu überraschen wollen. Sind extra mit 2 Rollern zum Flughafen gefahren um sicher zu gehen. Aber nichts da! Rouven kam zwar, aber von Keke keine Spur. Trotzdem sagte Rouven warte trotzdem mal kurz! Und dann stand er da. Mein Dad!! Damit hatte ich wirklich bei weitem nicht gerechnet. Riesen Dank an dieser Stelle und schade das meine Mum beruflich verhindert war!! Leider, und das sag ich mit großer Vorsicht, ist er zum falschen Zeitpunkt gekommen, denn unmittelbar nach den Seminaren war für uns erstmal feiern angesagt. Das war natürlich genau das richtige für meinen Bro, aber mit Dad hätte ich gerne das ein oder andere lieber gemacht, als abends weg zu gehen! Außerdem lies das die Vermutung nahe liegen, das Bali nur Urlaub war, wie es alle vermutet haben. Das das nicht so war, wissen leider nur die wenigsten! Hoffe Du kommt mich nochmal in meiner Zeit in Lissabon besuchen. Da weiß ich genau was wir machen!!! Vorrausgesetzt ich bekomme die Erlaubnis von Rogo! Also Dad wenn du das lesen solltest? Komm nach Lissbon! Das wäre echt super und es wird dir gefallen!!! Das gilt natürlich für Mut, aber die soll dann eine Woche später kommen ;-)

Donnerstag, 21. Juni 2007

Fußballturnier

Für mich angefangen hat das Turnier ja leider erst mit dem 3ten Spiel. Samstag Vormittag noch die Präsentation unseres Projektes und gleich im Anschluss mit dem rechten Fuß tief ins ca.40km entfernte Changgo. Der Spielstätte eines alljährlich stattfindenden Fußballturniers, zu dem 12 Mannschaften eingeladen werden. Dieses Jahr also auch mit der Teilnahme eines deutschen Studententeams.

Nico hatte mich 2 Wochen vorher gefragt, ob ich nicht eventuell Lust hätte bei diesem Turnier mitzuspielen. Klar Lust immer, aber zeitlich und so war das halt so eine Sache. Ausserdem sollten die Startgebühren auch 300000Rupiah pro Spieler betragen. Egal nach fast 3 Monaten ohne gegen den Ball getreten zu haben, habe ich gebrannt. Inklusive war ausserdem 2 mal Mittagsbuffet und einmal BBQ Samstag abend, was beides ein absolutes Highlight war, Massagen wenn nötig und Getränke. Somit also eigentlich keine unkosten und echt alles vom feinsten. War also dabei. Schuhe vom Veranstalter geliehen, einmal beim Training dabei gewesen und die Sache war geritzt.

Ich also erst gegen frühen Mittag angekommen hatte die ersten beiden Spiele verpasst. Zu unserem oder besser zu meinem Glück hatten die Jungs die ersten beiden Spiele (2:1 und 4:0) auch ohne mich gewonnen und so war die perfekte Ausgangslage geschaffen. Für diesen Tag (Samstag) standen also nur noch 3 Spiele für uns aus, von denen wir noch 2 gewonnen und eins verloren (1:4)haben. Wichtig war es unter die ersten 3 zu kommen, damit man am Sonntag in der A Gruppe um den Cup mitspielen konnte. Wurden also 2ter und haben uns für die Finalgruppe qualifiziert. Hier standen abermals 5 Spiele aus und am Ende dann der Gruppenerste gegen den Gruppenzweiten. Für diesen Tag hatten wir uns keine Blösse gegeben und neben 2 Unendschieden die anderen 3 gewonnen.

Somit war klar, wir sind im Finale!!

Finalgegner war die Auswahl des Lokalen Fußball Teams Changgo, in dem nur Einwanderer aus unterschiedlichen Nationen gespielt haben. Userer Gruppenbegegnung ging 1:1 aus und somit war fürs Finale alles offen! Ihr Torwart war ein ehemaliger 2 Ligatorwart aus Offenbach, der fast alles gehalten hat und somit keinen Siegtreffer zuliess. Das Elfmeterschiessen musste her!

Zu meinem Pech war ich bei Spielende auf der Bank und durfte somit keinen Elfer schiessen, aber um es kurz zu machen, wir haben trotzdem gewonnen und somit den Cup geholt. Hätte es nicht für möglich gehalten, aber die Party hinterher war der Hammer, wie eine richtige deutsche Aufstiegsparty mit Bier aus dem Pokal und lauter tanzender Verrückte! Das Freibier hinterher haben wir zum größten Teil mit dem Team aus Singapore vernichtet, die an diesem Abend leider wieder zurück geflogen sind.

Wir also alleine auf dem Weg unseren Abend zu planen mit sämtlichen Fans im Gepäck. Als die erste Euphoriewelle vorüber war und wir uns alle ein wenig wieder runter gefahren hatten, kam der Mann mit dem Hammer. Alle, aber auch wirklich alle Spieler sind beim Planen des Abends eingepennt. Manche auf ihrem Stuhl, Flow musste auf dem Weg zur Toilete an einem Bett vorbei, was er nicht geschafft hat, Nico hat fast 2 Stunden im Bad verbracht und ich bin auf dem Boden eingechlafen. Somit fand die Party ohne auch nur einen Spieler statt. War über die 2 Tage aber auch mega anstrengend und auch das ein oder andere Extra Joss verliert irgendwann seine Wirkung. Was ich an dieser Stelle vielleicht nicht sagen sollte ist, das ich von Samstag auf Sonntag noch bis morgens um 7 feiern war und das Turnier schon um 9 weiter ging. Habe am Sonntag deshalb auch zwischen dem ein oder anderem Spiel mal die Augen zu gehabt, aber pshüüüd.

Last seminar

Ich weiß einige von euch werde ich jetzt vielleicht wieder langweilen, aber dieses mal wirklich zum letzten mal ein bericht über eines der Seminare! Da das ursprünglich geplannte letzte seminar ausfällt, da der dafür vorgesehene Professor aufgrund einer Professur nicht kann, ist es sowieso das letzte mal, dass ich davon berichte! Also dieses Seminar noch und dann, um es mal vorsichtig zu formulieren vorlesungsfreie Zeit. Denn dann stehen ja immernoch die Hausarbeiten und assignements ins Haus. Nun aber zum eigentlichen Seminar. Cost-Benefit-Analysis bei Frau Gfrerer. Frau Gefrerer ist eigentlich Professorin in Jakarta und auch das erste mal für den European-Overseas-Campus zu Gast. Da Sie eigentlich Masterstudiengänge unterrichtet, kann ich schon mal vorweg nehmen, dass es wieder alles andere als Zucker schlecken war. Vor dem Seminar hatten wir gehört, dass am Freitag alles vorbei wäre und wir somit keine Hausarbeit schreiben müssen. Denkste. Ihr eigentliches vorhaben war es, dass jeder von uns jeden Tag eine Präsentation und abwechselnd eine Tageszusammenfassung schreiben sollte. Hinzu sollten wir dann am Ende, also am Freitag ein Projekt vorstellen in 2er Gruppen, dass sich mit der Reduzierung der Armut in Indonesien befassen sollte. Dieses Thema haben wir aber erst am Mittwoch bekommen, mit der Einschränkung, dass es über die Verbesserung der Bildung gemacht werden sollte. Projektvorstellung sollte dann am Freitag sein und im Anschluss hätte Sie dann gerne eine 20seitige Beschreibung des Projekts. Da haben wir dann gleich erstmal Alarm geschlagen! Letzten endes haben wir es dann geschafft den 20seitigen Bericht zu umgehen, indem wir unser Projekt am Samstag vorstellen, dafür aber detailiert! Achja in diesem Seminar waren wir übrigens nur zu 4, da 2 von uns auf diese Credits verzichten konnten. Ich weiß gar nicht wie ich jetzt beschreiben sollte wie ich alles gemacht habe, aber eins kann ich sagen, Tageslicht habe ich nur zum Mittag gesehen. Freitag war ich dann sogar erst um 2a.m. im Bett, um dann um 6a.m.wieder aufzustehen um die Präsentaion nochmal zu lernen. Ich kan mich nicht errinnern, wann ich das letzte mal so unter Belastung war und ohne die Unterstützung meiner Hühner (meiner Mädels) hätte ich das auch nie gepackt. Letzten Endes war es auch ihr Verdienst (für mich ganz besonders Kathis), dass wir es geschafft haben. Die Mädels haben ihren verdienten Lohn mit einer 1,0 bekommen, während ich nach wie vor auf meine Note warte, da ich eine Hausaufgabe verspätet abgegeben habe. Denke aber auch ich werde in den nächsten Tagen meine Note bekommen. Um nochmal auf das Projekt zurück zu kommen, Kathi und ich haben uns ein Projekt ausgedacht, in dem wir durch die Verbesserung der Secondary Education in Indonesien die Armut reduzieren und somit den GDP steigern. Sollte unser Projekt in der Art und Weise realisiert werden können (was natürlich nicht möglich ist) würde das den GDP um 0,05% steigern. Was ein paar Billion Dollar wäre. ;-) War am Ende in jedem Fall eine witzige Sache! Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass meine Uni in Kiel diese Arbeit auch zu würdigen weiß!

Tage danach...

Aus Sumatra zurück und das 2 Tage später als geplant, habe ich mein erstes Seminar verpasst. Um ehrlich zu sein ist das in diesem Fall aber auch gar nicht so schlecht. Die Mädels haben wieder von morgens bis abends in der Uni sitzen müssen und das sogar mal bis kurz vor 24 Uhr. Hinzu kommt natürlich wieder eine Hausarbeit bzw. Assignement das es ebenfalls in sich hat. Von daher Glück im Unglück. Eigentlich dachte ich dann kann ich wenigstens viel surfen gehen, aber zu dieser Zeit war der Swell für mich eine Nummer zu groß. Hätte es lieber lassen sollen es zu versuchen! Am ersten Tag habe ich mir schön den Arsch meines Boards geschrottet und am Tag danach beim surfen mit Juni und Faso auf meinem kleineren Board 2 Wellen um die Ohren bekommen, nachdenen ich nur noch raus wollte. Faso und Juni sind übrigens 2 Indonesier aus Nias die wir hier kennen gelernt haben und beide mega geil surfen können. Juni hat sogar schon mal einen Contest gewonnen. Haben leider Angehörige beim Tsunami verloren, da Nias sehr stark betroffen war. Jedenfalls hängen wir mit den beiden relativ viel rum, nicht nur auf dem Wasser.

Eigentlich sollte unseres neues Seminar: Cost-Benefit-Analysis schon am Freitag beginnen und auch Samstag stattfinden. Aus gesundheitlichen Gründen war es unserer einzigen Professorin jedoch nicht möglich zu kommen, so dass auch dieses Seminar wie jedes andere auch ganz normal Montag morgen starten wird.

Zum Abschied unseres Professors Fischer-Chandal, der nun 2 Jahre auf Bali gelebt hat und nun nach Indien geht, waren wir bei ihm und seiner Frau Camlesh zum essen eingeladen. Neben wirklich hervorragendem Essen, netter gemütlicher Runde und Bekanntschaft mit Freunden, gab es hinterher eine kleine Bilderschau mit Fotos von unterschiedlichen Plätzen Indonesiens.

2 Tage später winkte schon das nächste Festmahl in Form eines riesigen BBQs mit Herrn Rehling von dem ich allerdings schon früher als die anderen gegangen bin, um Sharon vom Flughafen abzuholen. Mal sehen wie es ihr gefallen wird? Apropro Essen. Dieses Wochenende habe ich Bekanntschaft mit dem bisher besten Frühstück hier gemacht! Slim Gym im Tecor! Fruchtsalat (Ananas, Papaja, Banane, Melone und 2 Früchte deren Namen ich nicht weiß + geraspelte Kokosnuss), das Mega Müsli (was sie selber machen) auf Joghurt, geröstetes Brot mit Aufstrich, eine Kanne Tee und frischer Fruchtsaft für 2€...bin am nächsten Tag gleich wieder hin!

So morgen geht es los... Cost-Benefit-Analysis

Sumatra

Wochenende war dann wieder ähnlich wie einige andere zuvor. Surfen, Strand und Party. Dieses mal jedoch mit den Spaniern, die es auch verstehen können zu feiern.

Eigentlich war es ja gedacht diese Woche Assignements zu schreiben, da diese Woche aber auch die andere Uni frei hat, haben wir uns gedacht noch mal zusammen was zu machen. Während irgendeiner DVD meinte Basti, wir können ja mal Sachen packen und zum Flughafen fahren, gesagt à getan. DVD zu ende geguckt, Sachen gepackt und zum Flughafen gefahren. Leider für diesen Tag ohne buchbaren Erfolg. Doch nächsten Tag Dienstag 08 Mai sollte es losgehen. Denpasar – Jakarta. Vom Flughafen zurück wollte ich nur schnell ins Netz, weil ich eigentlich schon geschlafen hatte. Nachdem ich dann aber mit meiner Oma zu ihrem B-Day telefoniert hatte, fragte mich ne kleine Süße Italienerin ob ich aus Hamburg kommen würde? Mein Dialekt wäre so. Sie hat ein wenig zugehört und mich gefragt ob ich ein wenig was über Sumatra erfahren möchte, weil sie gerade 2 Monate dort gewesen ist. Klar!! Basti bescheid gesagt und dann noch mal 2 h zugehört und aufgeschrieben, was man in Sumatra denn so machen kann. Sie selbst ist auch ein halbes Jahr in Berlin gewesen und versteht daher einigermaßen gut Deutsch. Also nächsten Tag zum Flughafen und nach Jakarta geflogen.

Angekommen gleich weiter in die Büros der lokalen Fluggesellschaften und nach Weiterflügen geschaut. Padang oder Medan war der Plan. Den günstigeren Flug gab es dann nach Padang etwa 2,5 h später. Insgesamt haben uns dann die beiden Flüge mit Flughafensteuer und allem etwa 700000Rupiah gekostet, also 60€.

In Padang angekommen sollte unser erster Stopp 1 h südlich in Bungus sein, den wir an diesem Abend aber nicht mehr erreicht haben. Somit mussten wir irgendwo in Padang übernachten, was sich für unsere Preisvorstellung nicht realisieren lies. Nachdem wir endlich eine geeignete Indonesien Karte gefunden und gegessen hatten. War ein Tip eines Einheimischen ein relativ günstiges Hotel, in dem die Zimmer jedoch gestunken haben. Man darf sich bitte unter dem Begriff Hotel kein europäisches Hotel vorstellen. Sollte ich einmal in so einem schlafen, dann würde ich das erwähnen. Ein anderer Indonesier der in Padang Medizin studiert, hat uns dann noch zu 2 weiteren Hotels gebracht, die aber auch nicht besser waren. Egal wir waren müde und mussten schlafen und haben dann für 85000Rupiah im Loch übernachtet, aus dem wir am nächsten morgen gar nicht schnell genug wieder raus kommen konnten. Den ersten Angkot (gepimte Kleinbusse, für die man bis zu 2000Rupiah zahlt) haben wir dann wohl missverstanden, bzw. er uns oder er hat uns verarscht. Jedenfalls statt nach Bungus zu fahren, haben wir eine halbe Stadtrundfahrt gemacht und sind nachher da ausgestiegen, wo wir eingestiegen sind. Haben dann zum Glück einen Gefunden, der uns da hin gebracht hat, wo wir hin wollten. Veronica hatte uns gesagt das 1 h mit dem Boot entfernt einige unbewohnte Inseln sind, wo man schnorcheln kann und eine wunderschöne Sicht haben soll. Boot gechartert und n Mädel aus Amiland im Schlepptau waren wir schon auf dem Weg zu den Inseln, bis den Fahrern dann einfällt, dass der Motor für dieses Boot doch ein wenig zu groß ist. Wir also wieder zurück und Motor tauschen. Haben uns dann aber entschlossen ein wenig umzuplanen. Mit Bernd und Jasmin telefoniert, die auch gerade auf dem Weg nach Sumatra Padang waren, ob sie Interesse haben mit auf die Inseln zu kommen. 3 oder 4 h später waren sie da. Haben dann mit den Fahrern ausgemacht, dass Sie uns hinfahren und am nächsten morgen früh abholen, um dann die Inseln alle abzufahren. Haben also eine Nacht dort geschlafen und abends unter paradisischen Verhältnissen am Feuer dem nächsten Tag entgegengefiebert. Die Amibraut lag bei Basti und mir mit in der Holzhütte am Boden und wachte in der Nacht völlig apathisch auf, weil doch tatsächlich jemand versucht hat bei uns durchs Fenster einzubrechen. Wir vom schreien aufgewacht haben noch was weg laufen sehen um dann zu realisieren, dass wir am Abend all unsere Wertsachen in einer Plastiktüte auf unserem Tisch aufm Balkon liegen lassen haben. Aber darauf sind selbst die nicht gekommen! Ist alles noch an seinem Platz gewesen. „ma sagen, Glück gehabt“. Morgens früh aufgewacht erst einmal schwimmen gewesen und ein Ei gelegt, sind Basti und ich mal „kurz“ auf eine andere Insel rüber geschwommen, die dann aber doch weiter weg war als gedacht, aber egal, war nicht das letzte Mal!! Zu schade das man beim schwimmen schlecht ne Kamera mitnehmen kann! Aber die Inseltour sollte ja noch kommen und da haben wir dann auch Fotos machen können! Das Problem an solchen entlegenen Orten sind immer Moskitos ohne ende! Jasmin hat am Morgen bestimmt 60 Mückenstiche am Körper gehabt. Dafür wir nicht so viele ;-) Die Inseltour war der Wahnsinn! Zwar sind die Korallenriffe durch Sprengstofffischen zum größten Teil fast überall zerstört worden, aber trotzdem sind es immer noch wunderschöne Riffe, die wir zu sehen bekommen haben. An einer Insel zum Mittag angelegt sind wiederrum Basti und ich ans Festland von Sumatra geschwommen, um dort mal in den Dschungel zu gehen, aber nach 10m mussten wir wieder raus, weil uns die Moskitos sonst aufgefressen hätten. Stattdessen sind wir dann auf eigene Faust fischen gegangen, aber haben mit Hand leider nur einige Riesenmuscheln „fangen“ können. Die haben dann aber auch Hammer geschmeckt! Auf dem Weg zurück nach Bungus hab ich dann endlich mal eine der Riesenschildkröten gesehen.

In Bungus angekommen haben wir dann wieder n Angkot nach Padang genommen um von dort einen Transport nach Bukidingi zu nehmen, der ungefähr 3 stunden gedauert hat. In Bukidingi wollten wir am nächsten morgen zum Danau Maninjau, einem Riesensee, der im Lonely planet gementioned ist. Kann man mal gesehen haben, muss man aber nicht! Vom See zurück in Bukidingi wurde es dann eng mit unserem Bus zur Weiterfahrt nach Parapat, aber wir haben es natürlich geschafft. Der Bus bzw. die Fahrt war ein Abenteuer für sich, zu dem man auch Nightmare sagen könnte. 18h durch die Nacht mit einem Ghostrider keines gleichen, die Klimaanlage auf 0 Grad, die einzigen beiden Lichter im Bus direkt über uns, sowie auch die einzigen Boxen, über Strassen, die bei uns wohl nicht mal ein Navi finden würde (mussten für ein Teilstück sogar aussteigen und gehen). Direkt über mir war dann die Klima auch noch kaputt und hat die ganze Zeit auf mich getropft. Aber wir haben es überlebt, wenn auch nur knapp, aber überlebt.

Ziel der Busfahrt für uns war aber nicht Parapat, sondern die Insel Samosir, die Mitten in einem der wohl größten Süßwasserseen der Welt liegt. Die Insel ist so groß wie Singapore und hat einen kleinen „Ableger“ namens Tuk-Tuk, auf dem wir dann übernachten sollten. Vor dem Regierungswechsel vor weit über 10 Jahren war diese Insel bekannt für sein Nachtleben bei Vollmond, für das jetzt Thailand bekannt ist. Der Ableger ist voll gepackt mit kleinen Losmen, die alle super super günstig sind. Zu Fuß haben wir 1 bis 2 stunden einmal herum gebraucht. Für die ganze Insel braucht man mit dem Roller wohl ungefähr 4h. In Tuk-Tuk haben sich unsere Wege dann getrennt. Jasmin und Bernd wollten noch eine Nacht bleiben, die Amitusse ist auch abgehauen und Basti und Ich sind weiter nach Medan, um zum einen nach Bukit Lawang in die Orang Utan Gegend zu fahren und zum anderen Bastis Freundin aus Malaysia abzuholen. Die Busfahrt hat wiederum 4h gedauert. Auf der Überfahrt von Tuk-Tuk nach Parapat haben sich dann 2 Holländerinnen zu uns gesellt, die zwar einen anderen Bus genohmen, aber im gleichen Hotel übernachtet haben. Zwar ein wenig teuerer dieses mal, aber dafür mit Klima, warmer Dusche, und geilem Bett.

Auf Grund des nächsten Seminars wollte ich ja eigentlich an diesem Tag schon wieder nach Hause, aber das wurde leider nichts.

Bukit Lawang war noch mal das I Tüpfelchen! Auch wenns mir körperlich an diesem Tag echt scheiße ging, haben wir ne Dschungeltour 4h in den Dschungel rein gemacht und sind den Weg zurück geraftet. Dieses mal aber nicht mit richtigen Booten, sondern mit zusammengeschusterten Autoradschleuchen. Das war um einiges geiler als das Raften auf Bali. Leider gibt’s da keine Fotos von. Der Dschungel war auch der Hammer! Endlich mal nicht verdreckte Natur. Keine Plastiktüten, Colaflaschen oder anderes geschmare. Zwar konnte man schon über weite strecken sehen, dass wir nicht die ersten waren, die diesen Wald betreten hatten, aber dennoch war es ein Erlebnis, was ich jedem empfehlen würde, der mal hier unten ist! Orang Utans waren zwar nicht viele da, aber dafür hab ich sie live gesehen und sogar angegrabbelt. Zurück am Ausgangsort haben wir uns dann entschieden nicht in Bukit Lawang zu bleiben, sondern wieder nach Medan zu fahren um dort zu Übernachten. Sind dieses mal auf Grund von Regen nicht 3 sondern 4 h gefahren und haben anschließend noch 3 h ne bleibe für die Nacht gesucht. Nach 1 im Bett und um 6 Uhr noch was schon wieder raus zum Flughafen gefahren um noch 2 Flüge für den Tag zu bekommen. Der erste nach Jakarta ging zum Glück gleich ne Stunde nach Ankunft am Flughafen, hat dafür aber auch fast 50€ gekostet. In Jakarta angekommen habe ich dann ganze 70€ zahlen müssen, weil gerade Indonesische Ferienzeit war. So eine scheiße! Da hat der Rückflug dann zusammen doppelt soviel gekostet, wie der Hinflug. Aber egal! Das war mal ein Trip wie ich ihn mir vorstelle! Spontan und mit Highlights gespickt, leider kurz, dafür aber intensiv. Auf ein Neues!!!

Dienstag, 29. Mai 2007

IndoBoatTrip

Vorweg schon mal: Wow!! Aber fange ich von vorne an. Eddy hatte sich ja schon vorher für den boatstrip angemeldet, weil er die Jungs halt zum größten teil alle kannte und es ja eigentlich ein spanischer Trip werden sollte. Selbst Pedro der Kapitän und Ivan sein Sohn sind Spanier. Da ich Ivan durch Eddy vorher schon kennen gelernt hatte und er somit wusste wer ich bin, hat er mit seinem Vater gesprochen und uns letzt endlich mitgenohmen. Sind ja immerhin auch 200€ pro Person gewesen, die er damit auf seiner Habenseite einstreichen konnte! Geplant war dann eig. Den Abend bevor es los ging früh zu Bett zu gehen um morgens fit zu sein für den ersten Part! Doch leider keine Chance wenn man mit Basti und Eddy unterwegs ist!! Bis 24 Uhr habe ich im Internetcafe noch ein paar Dinge erledigt und wurde dann von den beiden mitgeschleppt. Um mich dann 2 stunden später aus dem Staub zu machen. Wie eine Prinzessin bin ich dann um 4 geweckt worden L ! Abgeholt vom Ivan und am Hafen angekommen haben wir dann die anderen Spanier kennen gelernt. Louis, sieht eigentlich mehr aus wie ein Italiener und ist ungefähr auf unserem Leistungsstand, ebenso wie …. Der wieder rum optisch total in den Stereotypen Spanier fällt. Mano, der mit Ivan zusammen auf Bali wohnt und zu den besten Surfern an Board gehört. Die beiden peruanischen Geschwister, beide über 30 super geil drauf und liebevoll Lobster getauft, weil sie immer Wasser auf der Haut haben mussten. Besonders …. War immer im Wasser und wenn mal nicht im Wasser hat er geduscht. Sein Sohn steht in Peru mit 13 vor der schweren Entscheidung Fußballprofi zu werden und nach Europa zu gehen oder weiterhin bei Billabong unter Vertrag zu bleiben und Surfprofi zu werden. Schade das ich nie die Wahl hatte :-D Oskar, dem man ebenso wenig wie den Peruanern wirklich so ein Leistungsvermögen zutraut wenn man sich seinen Bauch und Alter so anguckt, und von dem es die meisten Aktfotos der Tour gibt. Don Carlos, ein Freund von Pedro und der einzige Bodyboarder an Board. Über ihn ist während des Trips leider ein Surfer irgendwie drüber gefahren, so dass er die längste Narbe über den Rücken hat, die ich je gesehen habe. Und dann wären da noch Jordi und Injagi. Injagi ist ein ganz ruhiger Zeitgenosse, von dem ich glaube, dass er so ziemlich der Beste von allen war. Hat optisch ein wenig was von Kelly S. und ist leider 2 Tage wirklich krank gewesen. Tja und die beiden Deutschen Überflieger….. Obwohl wir als letztes an Board gekommen sind, hatten wir das Glück das noch kein Bett belegt war und ich denke jeder weiß was dann folgte…. Hab echt gut geschlafen...

2 Stunden hat die erste Fahrt gedauert, bis wir in Nusa Lembongan gegen 7 Uhr unserem ersten Spot angekommen sind. Puh, habe dann gleich mal feststellen müssen wohin die Reise geht. Wirklich powervolle Wellen auf scharfem Riff. Ohne Bootys hätte ich glaub nur noch Stumpen unten dran hängen. Bei Low-Tide war das Wasser am Ende Knietief. Am meisten Spaß dürfte Basti an diesem Tag gehabt haben…(muss gerade schon wieder schmunzeln)… nach seiner vierten Welle ging ihm immer wieder der Satz durch den Kopf: „Epoxy will last for live!“ Schön mittig durchgebrochen. Vorsicht also mit secondhand Epoxy! Glücklicherweise hat Pedro noch ein passendes Board für ihn dabei gehabt, sonst wäre das wohl eine schöne weitere Woche geworden. Gegen Dämmerung mussten 5 von uns dann feststellen wie es ist draußen auf dem Meer vergessen worden zu sein. Zu den Spots wurden wir immer mit Schlauchboot hin gefahren und wieder abgeholt. Dieses Mal ist die eine Hälfte aber vertieft im Pokern an Board nicht auf die Idee gekommen, dass da ja noch jemand draußen ist und die Besatzung ist derweilen mit anderen Indonesiern unterwegs gewesen. Zu unserem Glück hat uns ein anderes Boot dann zu unserem Mutterschiff zurück gebracht. Das gab Theater!

Über Nacht sind wir dann in Bangko-Bangko Lombok oder auch Desertpoint genannt angekommen, wo wir die nächsten Tage verbracht haben. Desertpoint gehört zu den bekanntesten Spots der Welt, so dass auch Namhafte Surfer wie Jamie O’Brien zu dieser Zeit die ein oder andere Welle geritten sind. Für uns Anfänger war zu Low-Tide aber nichts zu holen. Wellen bis zu 3 Metern. Basti und ich haben dann Videos gedreht, die ich demnächst unten links mal zum anschauen rein stelle, wenn sie denn geschnitten sind!!

Unwetter im Süden der Insel warf dann den eigentlichen Plan um und die Reise ging Richtung Gilis weiter, die zwar nicht bekannt für überragende Wellen sind, dafür aber die Möglichkeit bot an Land wieder unter Leute zu kommen. Nach Surf auf Gili Trawangan und anschließendem Dinner auf Schiff, ging’s dann fürs Nachtleben zurück auf die Insel. Trinkfest sind die meisten Spanier so wie es aussieht nicht und Videos gehen in die Kategorie „Members only“ ;-)

Essen an Board war wirklich richtig gut und auch immer reichlich. Ist immer was übrig geblieben. Spagetti, Mie & Nasi Goreng, Chicken und wirklich gute Salate, waren meistens Bestandteil des Mittag oder Abendessen. Zwischenddurch gab es immer Fruchtsalat und morgens zum Frühstück gab es Ei, Bacon, Müsli, Cornflakes, Toast, Kaffee, Tee, Milch, eigentlich alles was es an frühstück so zu geben hat. Ist alles kein Vergleich zum letztjährigen Bootstrip nach Flores. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Boot an sich. Klimaanlage, richtig gute Betten, Sonnendecks, 2 WCs und Duschen und ne richtig gemütliche Innenkabine in der das ein oder andere Pokerspiel am Abend und Videoauswertung und DVD Abende möglich waren.

Eigentlich war es ja geplant Samstag zurück zu kommen, was sich wohl als falsch herausstellte. Jedenfalls sind wir Freitag ohne jeden weiteren Surf wieder in Sanur Bali eingelaufen. Haben versucht das noch über Eddy mit den Verantwortlichen zu Regeln, aber der war genauso angepisst wie wir und schließlich waren wir ja schon wieder zurück…Blödes Ende eines sonst echt genialen Surftrips!

Rafting

Am Tag vor unserem eigentlich geplanten Surftrip bin ich mit meinen Jungs aus der Mangga Bande und ihrem fast kompletten Batch auf einen der Berg hier auf Bali yum Raften gefahren. 2 Busstunden von zu Hause irgendwo in der Mitte der Insel befindet sich ein Affenpark, der direkt an einem Bergfluss liegt, von dem aus die Tour startet. Insgesamt waren wir glaube ich ca 10 Boote mit je 4 bis 5 Mann Besatzung. Und wie sollte es anders sein, wenn was passiert, dann auf meinem Boot!! Als erstes ist mir natürlich das Paddel durchgebrochen und das schon nach 10% der Strecke. Und so saß ich da im Boot, alle anderen am kämpfen und ich mit verschränkten Armen und natürlich ziemlich angepisst. Aber das konnte ich nicht, also haben wir kurzer Hand eines unserer anderen Boote geentert und von denen ein Paddel geklaut, um uns dann aus dem Staub zu machen. Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir dann auch von anderen Booten Paddel geklaut haben, obwohl wir sie gar nicht brauchten! Aber wie heißt es so schön? “ haben ist besser als brauchen!” irgendwie haben wir aber bei einem der Manöver oder an einer Bergwand ein Loch ins Boot bekommen und jede Menge Luft im äußeren Ring verloren, so dass wir fast platt ins Ziel kamen und eines unserer vorher überholten Boote uns wieder eingeholt hatte. War im großen und ganzen eine super Sache, aber halt auch eine Touristenstrecke… ich hätte natürlich lieber gehabt, wenn ein bisschen mehr Aktion gewesen wäre und der ein oder andere über Board gegangen wäre oder wir umgekippt wären, aber dem war leider nicht so. Dafür war die Landschaft der absolute Wahnsinn! Neben der tollen Natur, war ein Stück Fels von ca 100m komplett mit stonecarving verziert, an dem 5 Künstler über 2 Jahre fast täglich gearbeitet haben.

Im Anschluss an die Tour gabs noch ein kleines Buffet, bevor es dann nach Hause ging, um sich langsam auf den Surftrip vorzubereiten.

Montag, 16. April 2007

Uluwatu & Vulkan

Heute war ich das erste Mal in Uluwatu im Wasser. Auch wenn ich bei diesem ersten mal nur mit der Kamera im Wasser war, um Fotos und Videos von Eddy und einem seiner spanischen Freunde zu machen, habe ich einen Einblick dafür bekommen, was einen dort erwartet. Das Korallenriff ist zum Teil nur einen Meter unter der Wasseroberfläche und ohne Bootys geht da eig. nur was wenn man richtig gut ist. Also nichts für mich. Dennoch denke ich, dass ich in nächster Zeit viell. auch mal mit meinem Board rein gehen werde, aber erstmal noch nicht. War aber auch ein Erlebnis mit Kamera. Kurz nach 14 Uhr bin ich dann von Uluwatu zurück nach Kuta geheizt, weil wir uns um 15 Uhr am Bahnhof zum 2 Tagestrip auf den Vulkan treffen wollten. Gerade noch geschafft sind wir mit 2 kleinen Bussen zum Fuße des Vulkans gefahren worden, wo wir den Rest des Tages bei Essen, Spielen und Gitarre verbracht haben. Morgens um 3 Uhr wurden wir dann geweckt und um 4 Uhr ging es los um den Sonnenaufgang zu sehen. Der Weg hoch war anstrengender als ich gedacht habe, aber dennoch kein großes Problem für die meisten. Die Sicht von Oben war der Hammer, auch wenn einige Wolken eine wirklich weite Sicht nicht möglich machten, hat es sich trotzdem wahnsinnig gelohnt. Einmal innerhalb von 1 bis 1,5 Stunden um den Krater herum und dann wieder hinab. Kann da wieder nur auf die Fotos verweisen, die ich immer noch nicht hochgeladen habe. L Aber keine Panik, irgendwann kommen dann halt ganz schön viele. Eigentlich wollten wir auf dem Rückweg noch zu heißen Quellen , in denen wir auch hätten schwimmen gehen können, aber unser Bus hat angeblich ne Panne gehabt und kam deshalb 2 Stunden verspätet. Hatte gehofft, dass ich dann wenigstens noch mal Surfen gehen könne, aber wenn keine Wellen da sind ist auch mit surfen schwierig. Hoffe es klappt morgen früh mit Mathias, der gerade aus Jakarta übers Wochenende da ist und morgen leider schon wieder fährt. Jetzt bereiten wir uns aber erstmal für den Abend vor. ;-)

Endlich mal.....

So jetzt mal zu den wirklich interessanten Dingen. Ende letzter Woche und über euer Ostern ( was es hier natürlich nicht gibt) habe ich eine kleine Glückssträhne gehabt! Basti hat mit einem total Durchgeknallten Aussie eine Hausbesichtigung ausgemacht, die der Hammer war. Bei dem Angebot konnten wir nicht nein sagen! Haben nun zu dritt eine kleine Villa mitten in Kuta. Eine riesige Gallery, jeder sein eigenes Badezimmer, zwei riesige Balkone, natürlich alles voll möbliert und das ganze für umgerechnet 210 € im Monat! Das bedeutet 70 für jeden. Hinzu kommt, dass der Hausbesitzer, ein mega geiler Indonesier 3 Tage nach unserem Einzug leider nach Japan zu seiner Frau geht, um seine super süße kleine Tochter Tsuki dort zur Schule zu bringen, uns zu seiner Abschiedsparty eingeladen hat. Auf dieser Party haben wir dann so gut wie alle wichtigen Kontakte mit Einheimischen geknüpft, die man so brauchen kann. Das BBQ bzw. alles was wir hier zu essen bekommen ist selbst gefangen, wozu wir auch noch unseren Teil beitragen sollten, aber dazu später. Jedenfalls hat Wayan unser Vermieter uns für die Zeit wo er weg ist sein Auto zur Verfügung gestellt, wenn wir es denn reparieren. Müssen den Boden schweißen lassen und neue Sitze einbauen lassen, was uns ungefähr 180 bis 200 € kosten wird. Aber dann haben wir den Hammerwagen. Hoffe das klappt mit Fotos Hochladen demnächst. Am Tag nach seiner Abschiedsparty sind wir dann mit Wayan fischen gegangen. Basti und ich mussten uns Taucherbrille und Harpune teilen, haben aber zusammen genauso viel gefischt wie die anderen. Das machen wir noch mal. Haben jetzt auch 2 Harpunen.
Auf unserer eigenen Party (PPParty), die mit an die 100, größten Teil auch passend gekleideten, Leuten ein voller Erfolg war, haben wir dann Eddy unseren Spanier kennen gelernt. Eddy hat 10 Jahre in Deutschland gelebt und arbeitet jetzt hin und wieder hier auf Bali als Bauingenieur. Jedenfalls machen Basti und ich seit dem eigentlich alles mit ihm. Vor 2 Tagen hat er uns beiden erstmal unsere BayBees ausgesucht. 2 Epoxyboards mit denen wir dann in Zukunft wohl sehr, sehr viel Zeit verbringen werden. Auch wenn ich mit der Größe 6’2 ziemlich gezweifelt habe, sind die ersten Erfolge schon da. Eddy hat wohl Recht. Gekostet hat es mich umgerechnet 200€ inklusive Finnen und Boardbag.

Hier mal ne kleine Preisliste meiner Kosten:
Nasi oder Mie Goreng à 40 bis 80 Cent
Flasche Wasser à 10 bis 20 Cent
Fresh Snapper ( ganzer gegrillter Fisch mit Salat, Pommes und Sauze) à 2€
Essen gestern (Krabbencocktail, Gucamole, Bananenmilchshake, Wassermelonensaft und Thunfischsteak) à 3,20€
1 Liter Benzin à 37 Cent

Usw. trotzdem gleitet das Geld nur so durch die Finger!
Eben hat auch Simon seinen ersten Rollerunfall ohne größere Schäden überstanden. Ist bei 40-50kmh mit der einen Schulter an einen Radfahrer geraten, der einfach so aus einer Seitenstrasse heraus kam und mit der anderen dann hinterher gegen einen Lkw. Bis auf einen zerbrochenen Helm und Schürfwunden ist aber glücklicherweise nichts passiert! Hat im Anschluss sogar noch eine Präsentation an der Uni gehalten und geht gleich mit mir surfen. Basti fliegt heute Abend nach Malaysia für 11 Tage um Visum zu verlängern und eine Freundin zu besuchen. Während der Zeit wohnt dann Jennifer (die Managerin des SkyGarden) in seinem Zimmer. Sie ist Indonesierin und war 3 Jahre in Deutschland verheiratet. Hoffe sie sorgt ein wenig mehr für Ordnung als wir 3 Jungs. Ist auf jedenfall eine super nette! So ich muss ins Wasser.

und wieder ein Seminar

Da sich die wenigsten dafür interessieren was in den Seminaren passiert halte ich mich dies bezüglich mal etwas kurz. Glücklicherweise ist Prof. Gensch aus Österreich mit der Einteilung seines Seminars ‚Mass Communication in the age of Globalization’ ein wenig humaner zu werke gegangen, als der liebe Herr Panther, dennoch sind wir auch dieses mal nicht von Hausaufgaben verschont geblieben, so das die Nachmittage nicht immer frei waren. Das Beste von allem war die Exkursion am Donnertag zum TV Sender Bali TV, der einen kleinen Einblick ins Medium Fernsehen gegeben hat. Während des Besuchs wurde sogar eine kleine Dokumentation von dem Besuch Deutscher Studenten im Sender gemacht, der noch am gleichen Tag gesendet wurde, Hätte ich das gewusst hätte ich mich hübsch gemacht. :-D
Jetzt fehlt nur noch die Hausarbeit die ich schreiben muss. Habe es mir diese Woche auch nicht mal nehmen lassen unter der Woche weg zu gehen, natürlich dann immer ohne trinken und nicht so lange wie die anderen, bei denen das ja alles egal ist, aber...

Montag, 2. April 2007

Getting crazy

Wochenende: Endlich mal keine Uni! Habe mir zwar vorgenohmen Sa. und So. jeweils 2 bis 3 Stunden was für die Hausarbeit zu machen, aber…

Nach Abpfiff um 13:30 Uhr Fr. ging’s erstmal an den Strand um wieder mal n board unter die Füße zu bekommen! Das habe ich mit Basti dann auch ausgereizt und weit über den Sonnenuntergang hinaus versucht das Meer zu genießen, bis wir von Trillerpfeifen heraus gezwungen wurden! Eig. hatten wir uns für den Abend viel vorgenohmen, doch die Pfeifen an Jungs wollten sich für morgen schonen und auch Julia ist abgeknickt. So musste ich mit Basti alleine los, der egal was kommt immer Party macht und am nächsten Tag zur Uni geht! Respekt an dieser Stelle. Saßen dann bis halb 3 auf seinem Balkon und haben anschließend bis 6 Uhr gefeiert. Samstag waren wir dann den ganzen Tag damit beschäftigt Häuser und Boards anzugucken. Dabei haben wir auch unser Traumhaus für 4 Personen gefunden. Das kann ich kaum in Worte fassen. Naja lange Gesichter haben wir dann gemacht, als uns der Besitzer gesagt hat, dass das Haus 370 $ die Nacht kostet. Wollen es viell. mal ein Tag mieten und ne ‚kleine’ Party machen ;-)

Samstagabend: Puh, haben einen kleinen Marathon hinter uns! Haben unzählige Bars und Discotheken durchlaufen, bis wir um 4 Uhr ins Ziel, dem DoubleSix gekommen sind! Habe dann mit ner kleinen Australierin und Basti mit dem Chef des ganzen einen deal gemacht! Egal wie, aber sind für 30 € pro Person Bungee (60m) gesprungen, vom Turm der im Zentum des ganzen Clubs steht. Wohl nicht zum letzten mal! Geiler scheiß!! Anschließend haben wir dann unter freiem Himmel dem Sonnenaufgang entgegen getanzt. Hoffe die Wochenenden bleiben so. Zu dumm das mir mein Helm geklaut wurde und ich am Sonntag in der Sonne eingeschlafen bin. Habe mich noch nie so verbrannt wie jetzt. Meine Augenlieder und Lippen sind angeschwollen und der Oberkörper, Arme und Beine tun höllisch weh. Hoffe das legt sich schnell. So morgen das nächste Seminar, kein Bock!!

Das 2te Seminar

Da ich Freitag ja nicht mehr los war, habe ich das auf Samstag verschoben. Natürlich war es leider wieder ein surfloser Tag, dafür habe ich aber wieder einige nette Leute auf der Begrüßungsveranstaltung des Studiengangs der FH Dortmund kennen gelernt, wo es frei Essen und Trinken gab (Haben natürlich reichlich hingelangt). Mit Basti werde ich mir eventuell die nächsten Tage noch ne 2te Unterkunft suchen und auch Simon von den anderen Jungs will bei denen ausziehen, weil es ihm zu teuer ist und er auch auf Luxus verzichten kann. Nach der Veranstaltung sind wir dann wieder in die Anlage gefahren wo ungefähr 8 Arakflaschen gewartet haben. Simon hat sich leider ziemlich schnell verabschiedet, weil er seinen Salto nicht im Becken sondern mit der Fresse am Beckenrand gelandet ist. Kurz bevor wir nach Kuta los gefahren sind habe ich Sascha noch abgeholt und mit ihm und den anderen bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Da ich dieses mal nur auf dem Sofa pennen konnte mussten 4h schlaf reichen, weil es heute endlich wieder an der Zeit war zu surfen. Die Wunden sind einigermaßen verheilt doch leider ist das Wasser immer noch so was von eklig das es nur vermindert Spaß gemacht hat. Nun ja. Das Seminar Economic Integration (Herrn Prof. Panther) ist wie das vorige Seminar mega zeitaufwendig, so dass ich gleich am ersten Tag nach Unterrichtsende um 13Uhr bis 19Uhr in der Uni geblieben bin um an einer Präsentation zu arbeiten. Das zog sich natürlich über die ganze Woche hin. Dienstag bis 20 und Mittwoch sogar 22 Uhr. Resultat: Für unsere Gemeinschaftspräsi haben wir ne 1,7 bekommen und die Klausur vom Freitag müsste eig. auch geschafft sein. Fehlt noch die 15 bis 20 seitige Hausarbeit =( Wenn das so weiter geht, ist hier nichts mit „enjoy locally“ ! egal jetzt ist erstmal Wochenende und da wird gerockt!!!

Mittwoch, 28. März 2007

Das erste Seminar

Am Tag nach Nyepi fing dann mein erstes Seminar (Development in Asia bei Herrn Prof. Rehling) an. Spätestens nach 2 Tagen habe ich gemerkt, dass das studieren hier alles andere als Zuckerschlecken wird. 2 Präsentationen und eine Seminararbeit. Habe für mich entschieden, dass ich dieses Seminar wohl nicht auf das erreichen der 4 ECTS abziele, sondern primär dazu nutze Vokabeln zu lernen, was ich reichlich zu tun habe, und mir bei den Mädels abschaue wie ich richtige Präsentationen zu halten habe, denn die haben das echt richtig gut drauf! Da ist selbst der Prof. voll des Lobes!

Am Freitag waren wir dann zur Restauranteröffnung bei Agung in Jimbaran eingeladen. Riesen Garnelen, Garnelen, Muscheln und Tintenfisch frisch vor unseren Augen über Kokosnussschalen gegrillt, dazu wieder eine kleine Liveband und frische Säfte. Das beste Essen was ich seit langem hatte! Eigentlich wollte ich heute Sascha treffen, der von Lombok zurückgekommen ist. Da ich gestern aber mit den Jungs bis 5 Uhr zechen und morgens wieder in der Uni war, muss ich heute früh ins Bett und verschiebe das auf morgen, außerdem sind die Straßen zum Teil kaum befahrbar, weil der andauernde Regen einige Straßen unter Wasser gesetzt hat.

Ogoh Ogoh & Nyepi

Hatte heute endlich meinen ersten Tag im Wasser. Auch wenn nicht wirklich lang, nur teilweise erfolgreich und in echt dreckigem Wasser war es doch schön mal wieder auf einem Board gestanden zu haben. Das wird jetzt in Zukunft öfter passieren, wohl meist mit den Jungs von gestern Abend. Julia sagte das die Straßen wegen dem Ogoh Ogoh (Vertreibung der Geister durch riesen Umzüge innerhalb der Städte und anschließendem Verbrennen der gebastelten Figuren) ab 16 Uhr gesperrt werden. Da ich spät dran war und mit der Fehlinformation mit dem schlimmsten rechnete hab ich den Roller mal ein bisschen gereizt. 100 schafft er! Leider habe ich mich beim abbiegen kurz vor Ziel ein wenig auf die Seite gelegt und dank des Surfgepäckträgers nur ein paar schöne Schrammen an Hand und Ellenbogen geholt, was mein täglich geplantes Surfen wohl um einige Tage verschieben wird =( Zu meinem Glück und seinem Pech ist es Bernd am nächsten Tag ähnlich ergangen, so dass ich wenigstens einen Leidensgenossen habe.

Das Ogoh Ogoh habe ich mir dann bei Herrn Rehling zusammen mit den Mädels in Sanur angesehen und bin anschließend zu den Jungs nach Seminyak gefahren um dann Nyepi (24h ohne Licht und Lärm im Haus bleiben, damit die am Vorabend vertrieben Geister, die wiederkommen hier niemanden vorfinden und sich deshalb wieder von der Insel entfernen) mit ihnen zu ‚feiern’. Nyepi ging es mir echt scheiße! Bauch und Kopfschmerzen, Durchfall, die Unfallwunden und einen mega Sonnenbrand. Habe die Jungs den Tag über alle ganz gut kennen gelernt (Sind alle sehr geil drauf!), am Pool gechillt und Dvds geschaut.